Rückblick auf unsere im Jahr 2018 geleisteten Einsätze

An den Arbeitstagen des vergangenen Jahres haben sich durchschnittlich 20 bis 25  Mitglieder engagiert. Dazu kommen noch zahlreiche Einsätze ausserhalb der Arbeitstage: Materialfassung in Sumiswald, Archivarbeitstage, Eingliedern neuer Waffen und Ausbau unserer Waffensammlung ,  Organisation des Tages der offenen Bunkertüre, Führungen durch unsere Anlagen,  und vor allem das Engagement unserer Bunkergöttis.

Ich habe unsere Aktivitäten jeweils am Schluss jedes Arbeitstages aufgelistet und möchte hier nochmals auf einige Schwerpunkte eingehen.

Mun Mag Berg

Das war der eigentliche Kraftakt dieses Jahres. Dank einem Supereinsatz aller Beteiligten und der perfekten Vorbereitung und Führung durch Robert Schneider ist es uns gelungen, das Mun  Mag in einen guten Zustand zu versetzen. Bereits jetzt beherbergt es im Keller das durch Heinz Kernen mustergültig angelegte Lager unseres Uem Materials. Und die drei Kammern des Obergeschosses geben uns wieder Handlungsfreiheit für die Zukunft.

Wilderwis

Durch die Installation neuer robuster Gestelle sind eine übersichtliche Lagerung und eine genaue Inventarisierung möglich geworden. Die Baracke Süd enthält nun Waffenersatzteile und weitere militärische Ausrüstungsgenstände, während in der  Baracke Nord das Material untergebracht ist, das zum weiteren Ausbau unserer Göttibunker verwendet werden kann.

Neue Bunker : A 5530 und 5531

Die beiden Bunker, die in Eschenz nahe am Rhein gelegen sind, wurden uns durch das Amt für Raumentwicklung in einer Nutzungsvereinbarung übergeben. Dies ist ein Glückfall, da der A 5530 noch fast vollständig ausgerüstet ist und der  A 5531 ( ein Truppenbau ) aufgrund seiner Konstruktion ein absolutes Unikat ist. Holzerteam und Schlossergruppe waren im Oktober und November im Einsatz, um den A 5530 „ freizuholzen“ und die Schlösser beiden Bunker zu ersetzen.

 Weitere wesentliche  Sanierungsarbeiten möchte ich nicht unerwähnt lassen und liste sie hier nachfolgend auf.

KP Weinfelden

Neu wurde über der Karabinerwand eine Bildergalerie der abgebrochenen Anlagen des FGK erstellt. Archiv und Bibliothek wurden permanent erweitert. Die Installation der Feueralarmanlage wurde abgeschlossen und die Anlage erfolgreich getestet.

Bottighofen

Die Dachrinnen der Bunker A 5692 und A 5693 im Liebburgtobel wurden freigelegt und die Bäume auf den Dächern entfernt.

Der Zugang zum Strassenbunker A 5698 wurde saniert und wie auch das Innere des Bunkers, neu bemalt. In den Bachgräben wurde die Brombeerüberwachsung entfernt.

Abschied vom Holzbunker

In diesem Jahr wurde leider unser Holzbunker abgebrochen. Doch konnten wir, dank grosser Unterstützung durch das Kantonale Amt für Archäologie, mit der SBB eine gute neue Lösung finden, deren Resultat  seit 3 Wochen zu besichtigen ist. Was jetzt nur noch fehlt, ist eine Informationstafel ( 50 cm X 150 cm ), die auf der Plattform angebracht wird und über den A 5684 sowie den Festungsgürtel orientieren wird.

Ich möchte allen, die in diesem Jahr wieder dazu beigetragen haben, unsere Anlagen zu restaurieren und zu pflegen, herzlich danken! Eine besondere Form des Dankes sind jeweils die positiven Feedbacks der Besucher, die über den guten Zustand unserer Anlagen staunen.

Und nicht zuletzt ist auch die steigende Mitgliederzahl unsers Vereins ( aktuell über 700! )

ein Zeichen dafür, dass unsere Arbeit in der Oeffentlichkeit geschätzt wird.

Ich freue mich auf unsere neuen Projekte und unsere kameradschaftliche Zusammenarbeit im kommenden Jahr!

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