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Bericht über den Arbeitstag vom 16. Juni 2018

Diesmal geht der Bericht über den Arbeitstag auch an die Mitglieder des Bunkervereins 74 (BV 74 ) ( Ehemalige Offiziere des Füs Bat 74 ), weil auch Mitglieder des BV 74 im Einsatz waren.

Einmal mehr konnte unser Arbeitstag bei idealem Sommerwetter durchgeführt werden. Und obwohl einige Kameraden ferienbedingt oder wegen eines Unfalls nicht dabei waren, konnte wieder ein grosses Arbeitspensum bewältigt werden.

Hauptbaustelle war diesmal der KP Weinfelden, weil es galt, Vorarbeiten für den Tag der offenen Bunkertüre vom 25.8. zu leisten. Neben den Bibliothekaren und den Archivaren waren Handwerker  im Einsatz, um die Bilder-Galerie von abgebrochenen Bunkern zu erstellen. Im Hauptgang wurde zudem die Dreizack - „ Heugabel“ montiert, die uns der ehemalige Kdt des FAK 4, KKdt Feldmann geschenkt hatte. Er erhielt sie seinerzeit in der U Dreizack ( 1986 ) von seinem Stab . Schliesslich wurde ausserhalb des KP der Zugang zu den beiden 4 Mann ASU freigelegt.

In der vergangenen Woche haben wir die Schlüsselgewalt über den F 7400, den KP des ehemaligen Inf Rgt 55, übernommen und daher heute damit begonnen, den Eingangsbereich dieser Anlage sowie eines weiteren ASU in der Nähe besser zugänglich zu machen.

Im neu erworbenen Mun Mag Berg wurden die Restaurierungsarbeiten in Angriff genommen. So wurde in der mittleren Lagerkammer das schadhafte Holz durch neues Gebälk und einen neuen Dachboden ersetzt, dessen Teile Robert Schneider im Lauf der vorangegangenen Woche zugeschnitten hatte. Herzlichen Dank für die Vorarbeiten!

Unser Trsp Det hat damit begonnen, das Uem Mat aus dem Mat Mag Wilderwis in den Keller des Mun Mag Berg zu transportieren. Aufgrund der grossen Uem Mat Bestände werden wir diese Transporte auch an weiteren Arbeitstagen fortsetzen.

Nicht vergessen  möchte ich schliesslich das Einsatz Det des BV 74, das dafür gesorgt hat, dass Umgebung und Zugang zum Unterstand beim „S“ ( Strasse Tägerwilen-Wäldi ) wieder in einwandfreiem Zustand sind. Willi Spring konnte einmal mehr seine Sense zum Einsatz bringen!

Ich danke allen, die heute dabei waren, für ihren Einsatz und wünsche allen erholsame Sommerferien. Zu unserm nächsten Arbeitstag treffen wir uns am 18. August, eine Woche vor dem Tag der offenen Bunkertüre.


"Feindliche Freundschaft" in der Doppelstadt Kreuzlingen-Konstanz. Trotz zweier Weltkriege haben es die Nachbarn geschafft, immer wieder zusammen zukommen. Ein Beitrag von SWR zum Thema Grenzgänge. Auch wir haben einen Beitrag im Film, ab der 18 Minute gibt es eine Einführung in den Festungsgürtel.

Tag der offenen Tür in Triboltingen

Von Tom Schnyder und Til Bachmann

 

Am 27. Mai 2018 fand in Triboltingen Süd (A5633) der zweite Tag der offenen Bunkertür statt. Wir durften den Besucherinnen und Besuchern Kampfinfrastrukturen des Kalten Krieges, Waffen und Munition von 1890 bis heute und viele spannende Fakten rund um den Festungsgürtel und die Bunker der Schweiz vorstellen.

Zusätzlich konnten wir mehrere Führungen um Bunker Triboltingen-Weinberg durchführen und den Besucherinnen und Besuchern seine untypische Bauweise und das Konzept dahinter näherbringen.  Wir durften mehr als 40 interessierte Besucher aller Altersklassen bei uns begrüssen!

Pünktlich zur Türöffnung um 1000 Uhr trafen die ersten Gäste ein. Darunter eine Gruppe der GMMZ aus Zürich. Der Besucherstrom hielt den ganzen Tag an und wollte nach der eigentlichen Schliessung nicht enden. Dadurch konnten wir viele spannende Gespräche führen und hatten die Möglichkeit, einige Sonderführungen zu machen.

Dieses grosse Interesse an der Schweizer Geschichte und an der Arbeit des Festungsgürtels Kreuzlingen wissen wir sehr zu schätzen und hoffen, dass wir auch weiterhin so zahlreich Besucher in den Anlangen des Festungsgürtels willkommen heissen dürfen.

Besonderen Dank möchten wir Herrn Urs Ehrbar und Herrn Max Kunz aussprechen. Sie haben uns den ganzen Tag unterstützt und einen sehr grossen Teil zum Erfolg dieses Events beigetragen.

Bericht über den Arbeitstag vom 19. Mai 2018

25 Mann waren bei idealer Witterung am 5. Arbeitstrag dieses Jahres im Einsatz. Mit Reto Werth konnten wir ein  neues Vereinsmitglied begrüssen und herzlich in unserem Kreis willkommen heissen!

Auf sechs verschiedenen Arbeitsplätzen wurden die geplanten Arbeiten in Angriff genommen und schliesslich alle bewältigt:

Im KP Weinfelden sorgte eine Putzequipe für Sauberkeit und im Archiv wie in der Bibliothek wurden die Pendenzen aufgearbeitet.

Die Schlosser waren im Einsatz, um die schweren Schiessscharten- Abdeckungen im Bahndammbunker zu schmieren und die Panzertüre im A  5682 zu reparieren.

Der Zürchermotor im Bahndammbunker brummt wieder zuverlässig, nachdem die Dichtungen ersetzt worden sind und der Motor im frisch gestrichenen Motorenraum wieder montiert wurde.

Unsere Holzergruppe hat die Dachrinnen am A 5658 gereinigt und die Aeste entfernt, die Teile des A 5657 abgedeckt hatten, was dazu führte, dass eine Bunkerwand nicht mehr trocknen konnte.

Unser Material – und Gerätedepot wurde um eine Telefonzentrale bereichert, die aus einer nicht mehr verwendeten  Anlage ausgebaut werden konnte.

Schliesslich wurde die Wegsanierung über das Allmendtobel, die beim Einsatz vor einem Monat  zu einem Unfall geführt  hatte, erfolgreich abgeschlossen.

Allen Teilnehmern sei herzlich für ihren Einsatz gedankt! Mit jedem Einsatztag tragen wir dazu bei, unsere Anlagen in Schuss zu halten, oder neue Anlagen für unsere Besucher herzurichten. Bei unseren Führungen dürfen wir denn auch immer wieder dankbar zur Kenntnis nehmen, dass unsere Besucher den tadellosen Zustand unserer Anlagen zu schätzen wissen.

Mit kameradschaftlichem Gruss

Urs Ehrbar

Bericht über den Arbeitstag vom 21. April 2018

Sommer im April! Bei sommerlichen Temperaturen und Sonnenschein konnten wir unsern vierten Arbeitstag dieses Jahres durchführen, an dem sich 22 Vereinsmitglieder beteiligt haben. Herzlichen Dank an alle, die einmal mehr ihre Freizeit für unsere Sache eingesetzt haben.

Pech hatte am heutigen Arbeitstag Reto Hafner, der in der Gruppe von Robert Schneider im Einsatz war, um den Bunkerwanderweg über das Tägerwiler Allmendtobel zu sanieren. Er ist auf einen massiven rostigen Nagel getreten, der durch seinen Schuh in den vorderen Teil seines linken Fusses eindrang. Im Kantonsspital  Münsterlingen wurde eine Röntgen-aufnahme gemacht, und anschliessend der Nagel entfernt.  Am frühen Abend konnte Reto wieder nach Hause zurückkehren. Ich wünsche ihm im Namen aller Kameraden gute Besserung. Die geplante Sanierung des Weges auf der Ostseite konnte dennoch planmässig abgeschlossen werden.

Das Holzerteam war einmal mehr in Bottighofen in Einsatz, um einerseits die Brombeerhecken bei den Strassenbunkern zurückzuschneiden und andererseits die Arbeiten an den beiden Inf Bunkern im Liebburgtobel weiterzuführen.

Im Bahndammbunker wurde der Motor des Generators ausgebaut, um seine Dichtungen zu ersetzen und im Dorfbunker Bottighofen wurde das Schloss revidiert und mit dem Einbau eines Mg11 begonnen. Mit letzterem haben wir damit in Kürze die Möglichkeit, unseren Besuchern im gleichen Bunker beide Mg - Generationen zu zeigen.

Im KP Weinfelden wurden neue Dokumente und Reglemente archiviert und die Munitions-ausstellung geht dank dem heutigen Einsatz ihrer Vollendung entgegen.

Der frisch bemalte Zugang zum Strassenbunker beim Alpenrösli verrät, dass diese ganze Anlage in den vergangenen drei Arbeitstagen trockengelegt und saniert wurde.

Schliesslich wurde im A 5644 ( „S“ – Bunker ) ein massives Gittertor montiert, das früher einmal seinen Dienst beim Eingang zu einer Post versah.

Wir treffen uns zum nächsten Event am 1. Mai, zu unserer traditionellen Bunkerwanderung.

Ich möchte schon jetzt allen danken, die sich auch dort wieder als Helfer zur Verfügung gestellt haben. Gleichzeitig möchte ich auch alle andern dazu  ermuntern, am Anlass teilzunehmen.

Mit kameradschaftlichem Gruss

Urs Ehrbar

Bericht über den Arbeitstag vom 17. März 2018

Bei kühler, aber trockener Witterung , und gelegentlich einigen Sonnenstrahlen, waren am 17. März 22 Vereinsmitglieder im Einsatz, um die geplanten Arbeiten an unsern Anlagen in Angriff zu nehmen. Erfreulicherweise waren wieder zwei neue Kameraden dazugekommen:

Heinz Bruder aus Egnach, der schon bei einigen unserer Reisen dabei war, sowie Damian Wüest aus Landschlacht, ein künftiger Schreiner, gegenwärtig in seinem zweiten Lehrjahr.

Wir heissen beide bei uns herzlich willkommen und freuen uns natürlich, dass sich mit Damian auch wieder ein Vertreter der jungen Generation in unserm Verein engagiert!

 

An diesem Arbeitstag  erfolgten unsere Einsätze in  sieben Detachementen:

Im KP Weinfelden wurden Arbeiten im Archiv und in der Bibliothek geleistet. Zudem wurde in der Waffensammlung ein neuer Schaukasten so ausgestattet, dass darin in Kürze eine kleine Sammlung von Ordonnanzmunition verschiedener Epochen gezeigt werden kann.

Bei zwei unserer Unterstände aus dem Zweiten Weltkrieg ( A 5645 und A 5679 ) wurden bei den Eingangsstollen Sicherungszäune erstellt, die verhindern sollen, dass sich jemand bei einem Sturz verletzt.

Unser Holzerdetachement war im Liebburgtobel  im Einsatz und hat dort auf dem Dach des Bunkers A5693 die Wasserrinnen gereinigt und rund um den Bunker das Holz entfernt, das zuvor auf dem Dach des Bunkers geschlagen worden war.

Im Mun Mag Berg wurde das Material sortiert, dass wir bei der Fassung im Februar in Sumiswald bei der ZSHAM ( Zentralstelle für Historisches Armeematerial ) abgeholt hatten, während im Bahndammbunker Bottighofen sämtliche Hauptschlösser durch unser Schlosserteam ausgebaut, revidiert und  neu gefettet wurden.

Schliesslich war im Strassenbunker beim Alpenrösli Bottighofen ein Team im Einsatz, das die Zugangsdeckel zum Bunker abdichtete und die Wände frisch bemalte, während zwei weitere Kameraden eine früher ausgebaute Belüftungseinrichtung revidierten, damit sie künftig in einem noch leeren Unterstand wieder montiert werden kann.

 

Zum wohlverdienten gemeinsamen Mittagessen, das zugleich immer eine gute Gelegenheit zum  Austausch guter Ideen für die künftigen Einsätze ist, trafen wir uns nach Arbeits- schluss um 1300 h im Restaurant Rössli in Oberhofen.

Allen Teilnehmern sei nochmals herzlich für ihren Einsatz gedankt!

Unser nächster Arbeitstag findet am 21. April 2018 statt.

Bericht Urs Ehrbar

Die Mech Br 11 als Sicherheitsreserve

Bericht über die GV des Vereins Festungsgürtel Kreuzlingen vom 12.3.2018

An der Generalversammlung des Festungsgürtel Kreuzlingen informierte Brigadier Willy Brülisauer, Kommandant der Mechanisierten Brigade 11, über den Einsatz und Auftrag seiner Brigade.

«Seit der Gründung unseres Vereins vor 15 Jahren ist die militärpolitische Lage weltweit schwieriger geworden, der Dschungel des atomaren Potentials undurchschaubar und gewisse Staatsmänner unberechenbar», begrüsste Vereinspräsident Josef Bieri die Rekordzahl von 150 Mitgliedern. Erfreut zeigte er sich über die Entwicklung des Vereins: Er hat im Berichtsjahr wiederum zugelegt und zählt nun weit über 600 Mitglieder. Gemäss Vizepräsident Urs Ehrbar verzeichnete man in den Bunkeranlagen 860 Besucher, etwas weniger als im Vorjahr. «Besonders freut uns nicht nur das zunehmende Interesse der Schulen, sondern auch von Seiten des Fachpublikums», sagte Ehrbar. Selbst die Gesellschaft für Schweizer Kulturgeschichte hat das Thema Bunker aufgenommen. An den zehn regulären Arbeitstagen in den verschiedenen Bunkeranlagen beteiligten sich 10 bis 25 Personen und daneben wurde - so Ehrbar - viel geleistet in den verschiedenen Göttibunkern. Mit dem kantonalen Forstamt, den Bürgergemeinden Bottighofen und Tägerwilen konnten verschiedene Nutzungsvereinbarungen abgeschlossen werden. Ein Film des Bottighofers Ernst Hofstetter dokumentiert umfassend den Einsatz von Mitgliedern in den verschiedenen Bunkeranlagen. Einstimmig genehmigten die Mitglieder den Jahresbericht des Präsidenten, die von Kassier Urs Siegfried vorgelegte Jahresrechnung 2017 mit einem beachtlichen Vorschlag und das Budget 2018. Einstimmig beriefen die Versammlungsteilnehmer Tom Schnyder in den Vorstand und nahmen Kenntnis vom diesjährigen Jahresprogramm: Bunkerwanderung (1. Mai), Tag der offenen Bunkertür (25. August), Militärische Exkursion in die Region Gotthard, Tessin und Graubünden und an jedem dritten Samstag im Monat Arbeitseinsätze in den Bunkern.

Sicherheit schaffen

Unter dem Aspekt «Die Mech Br 11 als Sicherheitsreserve der Schweiz und ihre Herausforderung» stellte Brigadier Willy Brülisauer seine Brigade vor. Dabei betonte er einleitend, dass der Bestand der Armee seit der Armee 61 um das Vierfache kleiner geworden ist und die Verbände umstrukturiert worden sind. Brülisauer zeigte die Mittel des Heers auf dem Boden und in der Luft und machte klar, dass die Nato-Staaten in der Luft stärker sind als die Schweiz. Als Kernpunkte der Mech Br 11 nannte er die abgestufte und höhere Bereitschaft im Rahmen der Mobilmachung, eine bessere Kaderausbildung, die vollständige Ausrüstung der Mechanisierten Verbände und die regionale Verankerung durch die Stärkung der vier Ter Divisionen. Die neue Führungsstruktur beinhaltet die drei Punkte Einsatz, Unterstützung und Ausbildung unter der Verantwortung des Armeechefs. Brülisauers Brigade hat im vergangenen Dezember ihren Standort von Winterthur nach Chur verlegt und momentan stehen den 6500 Dienstleistenden seiner Brigade, welche sieben Bataillone umfasst, 134 Kampf- und 185 Kampfschützenpanzer zur Verfügung. Zu den Hauptaufgaben gehört das Erstellen der Grundbereitschaft des eigenen Kaders, das Sichern der Grundbereitschaft der unterstellten Stäbe und Truppenkörper und das Sichern des Kadernachwuchses, was einen Grossteil des Jobs des Brigadiers ausmacht. «Wir wollen gewinnen, Verantwortung übernehmen und Sicherheit schaffen», betonte Brülisauer. Wichtig sind ihm der Erhalt und die Weiterentwicklung von Fähigkeiten zur Abwehr eines militärischen Angriffs. «Das Ausland beneidet uns, dass wir in der Lage sind, innerhalb von zehn Tagen 35 000 Wehrmänner aufzubieten», sagt der Brigadier und bezeichnet die Verteidigung als Kernkompetenz. Bemängelt wird von ihm die Einsatzerfahrung seiner Wehrmänner, zumal auf den Trainingsgebiet von Bure die Möglichkeiten von der Grösse her beschränkt sind.


6500 Zivildienstleistende sind tauglich

Gemäss Brülisauer bedeuten für seine Brigade Übungen im freien Gelände einen grossen Aufwand und bergen die Gefahr von grösseren Schäden in sich. Die Aufklärung mit Hilfe von Drohen in der Ukraine, Syrien und in der Türkei zeigen deutlich: die Weltmächte wissen, wer wo ist. Als grosse Gefahr bezeichnet der Brigadier die Suwalki-Lücke zwischen den baltischen Staaten und Polen. «Wenn die Russen diese Lücke schliessen, können die baltischen Staaten nicht mehr erreicht werden, weshalb die die Nato in Lettland und Litauen je ein Bataillon stationiert hat». Abschliessend hob Brülisauer hervor, dass die Terrorbekämpfung nicht die Aufgabe seiner Brigade, sondern der Polizei ist. Sorge bereitet dem Brigadekommandant die Tatsache, dass dieses Jahr 6500 Zivildienstleistende militärdiensttauglich sind. «Dadurch fehlen uns junge Männer in unseren Beständen», sagt Brülisauer, der in den kommenden Jahren bedeutende Investitionen für auf dem Boden und in der Luft erwartet. Aber auch für Munition, für die persönliche Ausrüstung, Nachtzielgeräte und für die Panzeraufrüstung ist mit bedeutenden finanziellen Investitionen zu rechnen.

Bild: Präsident Josef Bieri, Brigadier Willy Brülisauer, Kommandant der Mechanisierten Brigade 11, und Vizepräsident Urs Ehrbar

Text und Bild : Werner Lenzin

Bericht über den Arbeitstag vom 17. Februar 2018

Bei nasskaltem Wetter haben 20 Vereinsmitglieder die Arbeiten in Angriff genommen, die wir für diesen zweiten Arbeitstag des Jahres geplant hatten. Glücklicherweise waren es diesmal vor allem Indoor -  Aktivitäten, die alle wie vorgesehen erledigt werden konnten. Lediglich die Holzergruppe musste ihr Programm ändern und hat sich auf die  Innen-renovation des Unterstandes A 5682 konzentriert.

Das Gros der Einsatzkräfte war diesmal im KP Weinfelden an der Arbeit. Neben den Arbeiten im Archiv und in der Bibliothek, galt es vor allem, den Kommandoposten wieder einmal einer gründlichen Reinigung zu unterziehen.

Die Holzergruppe war wie erwähnt im A 5682 im Einsatz und begann dort damit,  unbrauch-bar gewordenen Bettgestelle zu entsorgen und  die Wände für die bevorstehenden Malerarbeiten zu reinigen.

Im Strassenbunker Alpenrösli ging es darum, den Kampfraum neu zu malen und die Schäden am Mauerwerk zu beheben. Auch wurde abgeklärt, wie das Einsickern des Wassers beim Notausgang behoben werden kann.

Das Schlosserdetachment hat die beiden Infanterie - Bunker im Liebburgtobel durch das Anbringen neuer Schliessanlagen wieder sicher verschlossen.

Schliesslich wurden die Lagergestelle im Mun Mag Eschikofen fertig gestellt , alle Lederteile an Ausrüstung und Waffen im Dorfbunker Bottighofen mit Lederfett behandelt und im Bahndammbunker Lengwil weitere Malerarbeiten realisiert.

Zwei unserer Kameraden fuhren nach Sumiswald, um dort bei der ZSHAM das Material zu besichtigen, das für die nächste Fassung bestellt werden konnte.

Allen Helfern sei einmal mehr für Ihren Einsatz herzlich gedankt.Unser nächster Arbeitstag findet, wie geplant, am 17. März bei hoffentlich frühlingshaftem Wetter statt.

Mit kameradschaftlichem Gruss

Urs Ehrbar

Rekordbeteiligung am ersten Arbeitstag 2018

27 Vereinsmitglieder waren am 20. Januar, dem ersten Arbeitstag dieses Jahres, im Einsatz! Ein vielversprechender Start ins neue Jahr! Herzlichen Dank an alle!

Der Arbeitstag  begann um 0800h bei eher trüber Witterung, mit viel Wind und leichtem Schneefall. Doch klarte das Wetter – gemäss der Prognose von Armin Eugster! – zügig auf, sodass wir bei angenehmen Temperaturen und in der letzten Phase des Morgens sogar bei zaghaftem Sonnenschein im Einsatz waren. Dementsprechend konnten nicht nur die „Indoor-Aufträge“, sondern auch die Arbeiten im Wald und auf den Bunkern plangemäss erledigt werden:

Im der Baracke Wilderwies-Nord wurde Ordnung geschaffen. Damit entstanden erfreulich viel Freiraum und Uebersicht über das gelagerte Material. In minutiöser Kleinarbeit wurden alle Schrauben und das Zubehör für den Einbau von Mg- Lafetten sortiert, sodass schliesslich drei Palette resultierten, die je das vollständige Material für den Lafetteneinbau enthielten. Es ist also alles bereit, um weitere Bunker mit Mg - Lafetten auszurüsten!

Das Holzerteam war mit Schwergewicht im Liebburgtobel im Einsatz. Dort sind  uns zwei weitere Infanteriewerke zum Unterhalt überlassen worden.  Am A 5692 wurde der Sträucherbestand auf dem Dach beseitigt, und die Dachrinne wurde auf der ganzen Länge freigelegt, sodass das Wasser wieder ordnungsgemäss abfliessen kann. Für den Arbeitstag im März ist die gleiche Arbeit für das Inf Werk A 5693 vorgesehen.

Im KP Weinfelden wurden neu erhaltene Bücher in die Kriegsbibliothek eingeordnet, denn wir hatten in den letzten zwei Monaten wieder eine ganze Reihe sehr interessanter Militaria-Werke erhalten. Herzlichen Dank den Spendern! Im Archiv ist, neben der routinemässigen Einordnung neuer Dokumente eine sehr hilfreiche Zusammenstellung über die bisher an unseren Anlagen ausgeführten Arbeiten entstanden.

Im Magazin Eschikofen wurde eine weitere Gestellereihe montiert, die es uns erlaubt, das vorhandene Material zweckmässig und übersichtlich zu lagern.

Im Bahndammbunker Lengwil wurden einerseits Schlösser für den Einbau in verschiedenen Objekten vorbereitet, und andererseits war dort ein Team am Werk, das die Malerarbeiten im Bunker weiterführte und die Waffen in der Geschützhalle einer sorgfältigen Pflege (PD) unterzog.

Im Keller des Infanteriewerks A 5681 wurden Anschlüsse geschweisst, die es ermöglichen sollen, dort die Wasserfassung wieder in Betrieb zu nehmen. Erstaunlich, wie dieses Werk heute bereits aussieht, nachdem es noch vor einem Jahr eine „feuchte Höhle „ war!

Schliesslich waren zwei Mann im Einsatz, um zu kontrollieren, ob alle unsere Waffen in den verschiedenen Anlagen nummernmässig  richtig erfasst. Diese Liste, in der sämtliche Waffen unseres Vereins aufgeführt sind,  geht jährlich  zur Kenntnis auch an unsere Kantonspolizei.

Nochmals allen, die am Werk waren, ein herzliches Dankeschön. Zum nächsten Arbeitstag treffen wir uns am 17. Februar 2018. Auch neue Mitglieder sind wie immer herzlich willkommen.

Urs Ehrbar

Modern trifft auf alt...

Dieses Jahr lohnt sich eine Bunkerwanderung im Festungsgürtel. Denn an über 20 Anlagen wurden QR Codes befestigt. Hiermit lassen sich blitzschnell alle Infos über das jeweilige Werk mit dem Smartphone abrufen! In den Abschnitten Bottighofen, Lengwil und Triboltingen wurde an der Infotafel der Bunker ein QR Code befestigt. Aber auch Bunker ohne QR Codes können per sofort mit dem Smartphone oder Tablet abgerufen werden. Ebenfalls hilft Google Maps bei der Suche nach den Anlagen. Einfach vor Ort alle Daten und geschichtlichen Infos abrufen.

Code auf den Infotafeln                                  Code auf Bulletin und Flyer             Code für die Facebookgruppe

 

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Urs Siegfried
Ifang 1
Bottighofen, Thurgau 8598
Festungsgürtel Kreuzlingen
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