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Bericht über den Arbeitstag vom 17. Februar 2018

Bei nasskaltem Wetter haben 20 Vereinsmitglieder die Arbeiten in Angriff genommen, die wir für diesen zweiten Arbeitstag des Jahres geplant hatten. Glücklicherweise waren es diesmal vor allem Indoor -  Aktivitäten, die alle wie vorgesehen erledigt werden konnten. Lediglich die Holzergruppe musste ihr Programm ändern und hat sich auf die  Innen-renovation des Unterstandes A 5682 konzentriert.

Das Gros der Einsatzkräfte war diesmal im KP Weinfelden an der Arbeit. Neben den Arbeiten im Archiv und in der Bibliothek, galt es vor allem, den Kommandoposten wieder einmal einer gründlichen Reinigung zu unterziehen.

Die Holzergruppe war wie erwähnt im A 5682 im Einsatz und begann dort damit,  unbrauch-bar gewordenen Bettgestelle zu entsorgen und  die Wände für die bevorstehenden Malerarbeiten zu reinigen.

Im Strassenbunker Alpenrösli ging es darum, den Kampfraum neu zu malen und die Schäden am Mauerwerk zu beheben. Auch wurde abgeklärt, wie das Einsickern des Wassers beim Notausgang behoben werden kann.

Das Schlosserdetachment hat die beiden Infanterie - Bunker im Liebburgtobel durch das Anbringen neuer Schliessanlagen wieder sicher verschlossen.

Schliesslich wurden die Lagergestelle im Mun Mag Eschikofen fertig gestellt , alle Lederteile an Ausrüstung und Waffen im Dorfbunker Bottighofen mit Lederfett behandelt und im Bahndammbunker Lengwil weitere Malerarbeiten realisiert.

Zwei unserer Kameraden fuhren nach Sumiswald, um dort bei der ZSHAM das Material zu besichtigen, das für die nächste Fassung bestellt werden konnte.

Allen Helfern sei einmal mehr für Ihren Einsatz herzlich gedankt.Unser nächster Arbeitstag findet, wie geplant, am 17. März bei hoffentlich frühlingshaftem Wetter statt.

Mit kameradschaftlichem Gruss

Urs Ehrbar

Rekordbeteiligung am ersten Arbeitstag 2018

27 Vereinsmitglieder waren am 20. Januar, dem ersten Arbeitstag dieses Jahres, im Einsatz! Ein vielversprechender Start ins neue Jahr! Herzlichen Dank an alle!

Der Arbeitstag  begann um 0800h bei eher trüber Witterung, mit viel Wind und leichtem Schneefall. Doch klarte das Wetter – gemäss der Prognose von Armin Eugster! – zügig auf, sodass wir bei angenehmen Temperaturen und in der letzten Phase des Morgens sogar bei zaghaftem Sonnenschein im Einsatz waren. Dementsprechend konnten nicht nur die „Indoor-Aufträge“, sondern auch die Arbeiten im Wald und auf den Bunkern plangemäss erledigt werden:

Im der Baracke Wilderwies-Nord wurde Ordnung geschaffen. Damit entstanden erfreulich viel Freiraum und Uebersicht über das gelagerte Material. In minutiöser Kleinarbeit wurden alle Schrauben und das Zubehör für den Einbau von Mg- Lafetten sortiert, sodass schliesslich drei Palette resultierten, die je das vollständige Material für den Lafetteneinbau enthielten. Es ist also alles bereit, um weitere Bunker mit Mg - Lafetten auszurüsten!

Das Holzerteam war mit Schwergewicht im Liebburgtobel im Einsatz. Dort sind  uns zwei weitere Infanteriewerke zum Unterhalt überlassen worden.  Am A 5692 wurde der Sträucherbestand auf dem Dach beseitigt, und die Dachrinne wurde auf der ganzen Länge freigelegt, sodass das Wasser wieder ordnungsgemäss abfliessen kann. Für den Arbeitstag im März ist die gleiche Arbeit für das Inf Werk A 5693 vorgesehen.

Im KP Weinfelden wurden neu erhaltene Bücher in die Kriegsbibliothek eingeordnet, denn wir hatten in den letzten zwei Monaten wieder eine ganze Reihe sehr interessanter Militaria-Werke erhalten. Herzlichen Dank den Spendern! Im Archiv ist, neben der routinemässigen Einordnung neuer Dokumente eine sehr hilfreiche Zusammenstellung über die bisher an unseren Anlagen ausgeführten Arbeiten entstanden.

Im Magazin Eschikofen wurde eine weitere Gestellereihe montiert, die es uns erlaubt, das vorhandene Material zweckmässig und übersichtlich zu lagern.

Im Bahndammbunker Lengwil wurden einerseits Schlösser für den Einbau in verschiedenen Objekten vorbereitet, und andererseits war dort ein Team am Werk, das die Malerarbeiten im Bunker weiterführte und die Waffen in der Geschützhalle einer sorgfältigen Pflege (PD) unterzog.

Im Keller des Infanteriewerks A 5681 wurden Anschlüsse geschweisst, die es ermöglichen sollen, dort die Wasserfassung wieder in Betrieb zu nehmen. Erstaunlich, wie dieses Werk heute bereits aussieht, nachdem es noch vor einem Jahr eine „feuchte Höhle „ war!

Schliesslich waren zwei Mann im Einsatz, um zu kontrollieren, ob alle unsere Waffen in den verschiedenen Anlagen nummernmässig  richtig erfasst. Diese Liste, in der sämtliche Waffen unseres Vereins aufgeführt sind,  geht jährlich  zur Kenntnis auch an unsere Kantonspolizei.

Nochmals allen, die am Werk waren, ein herzliches Dankeschön. Zum nächsten Arbeitstag treffen wir uns am 17. Februar 2018. Auch neue Mitglieder sind wie immer herzlich willkommen.

Urs Ehrbar

Modern trifft auf alt...

Dieses Jahr lohnt sich eine Bunkerwanderung im Festungsgürtel. Denn an über 20 Anlagen wurden QR Codes befestigt. Hiermit lassen sich blitzschnell alle Infos über das jeweilige Werk mit dem Smartphone abrufen! In den Abschnitten Bottighofen, Lengwil und Triboltingen wurde an der Infotafel der Bunker ein QR Code befestigt. Aber auch Bunker ohne QR Codes können per sofort mit dem Smartphone oder Tablet abgerufen werden. Ebenfalls hilft Google Maps bei der Suche nach den Anlagen. Einfach vor Ort alle Daten und geschichtlichen Infos abrufen.

Code auf den Infotafeln                                  Code auf Bulletin und Flyer             Code für die Facebookgruppe

Bericht über den Arbeitstag vom 18. November 2017

Am letzten Arbeitstag dieses Jahres waren 23 Vereinsmitglieder im Einsatz! Dadurch war es wieder möglich, alle geplanten Arbeiten zu realisieren.

In zwei unserer Materiallagerstätten wurden durch den Einbau neuer Gestelle die Lagerungsbedingungen deutlich verbessert: In der Wilderwies wurde fast auf der ganzen Länge des Gebäudes ein neues Holzgestell eingebaut, dessen Teile  Robert Schneider in verdankenswerter Weise in der vorangegangenen Woche vorfabriziert hatte. Das Gestell, das auf einer Stirnseite des Mun Mag Eschikofen eingebaut wurde, stammt aus einem Betrieb von Urs Bodmer. Für die kostenlosen Ueberlassung sei auch ihm herzlich gedankt.

Im KP Weinfelden waren wiederum die beiden Equipen „ Bibliothek“ und „Archiv“ am Werk, die permanent mit neuen Ideen dabei sind, neue Akten und Bücher einzureihen und die beiden Einrichtungen noch benutzerfreundlicher zu gestalten.

Das Schlosserteam hat zum einen die Werkstätte im Bahndammbunker auf Vordermann gebracht und danach Schösser revidiert, die nächstens in weiteren Anlagen eingebaut werden. ( Eines davon bereits heute Sonntag Morgen!)

Dem Holzerteam ist es gelungen, den A 5682 fast ganz trockenzulegen und zudem die Tanne zu „verarbeiten“, die beim letzten Sturm beim A 5678 geknickt wurde.

In gewohnt gründlicher Arbeit hat Kurt Helfenberger den Dorfbunker Bottighofen und den sich darauf befindlichen Inforaum gereinigt, sodass diese „Visitenkarte“ unseres Vereins wieder für die neuer Besuchersaison bereitsteht.

Ein PD-Detachement von vier Mann war nötig, um die neu eingegangenen Waffen nach Typen zu sortieren, zu registrieren und zu reinigen: Das Amt für Militär und Bevölkerungsschutz des Kantons Appenzell Ausserrhoden hatte uns kürzlich eine grosse Anzahl von Gewehren überlassen, für die der Lagerraum in Herisau nicht mehr verfügbar war.

Am 15.  Dezember werden wir uns zum  traditionellen Schlussabend im KP Weinfelden treffen, um Rückschau zu halten auf die im Jahr 2017 geleistete Arbeit. Mit Spannung erwarten wir bei dieser Gelegenheit die Première des Films, den Ernst Hofstetter über die Arbeit des Einsatzteams gedreht hat!

Mit kameradschaftlichem Gruss

Urs Ehrbar

Arbeitstag vom 21. Oktober 2017

Bei herrlichem, sonnigem Herbstwetter ging der zweitletzte Arbeitstag dieses Jahres mit 28 Teilnehmern ( Jahresrekord! ) über die Bühne. Das reich befrachtete Arbeitsprogramm konnte dank dem Supereinsatz aller  Beteiligten vollständig bewältigt werden. Ein herzliches Dankeschön allen, die sich an diesem Samstag wieder für unsere Anlagen Zeit genommen haben! 

Die eigentliche „ Grossbaustelle“ dieses Arbeitstages war zweifelllos das ehemalige Mun Mag in Berg. Hier galt es einerseits das Dach wieder so instand zu stellen, dass im Winter zusätzliche Wasserrschäden verhindert werden können. Andererseits wurde das bereits marode Holz im mittleren Magazin herausgebrochen und der Zugang zum Keller einbruchsicher verschlossen.Ein besonderer Dank gebührt hier Heinz Kernen und Robert Schneider, die vor dem Arbeitstag alle Vorbereitungen und die nötigen Materialbeschaffungen an die Hand genommen haben.

Der Anbau beim Bunker Eichhof wurde mit einem neuen Well –Eternit-Dach versehen, sodass dieser Lagerraum künftig wieder voll genutzt werden kann. Diese Arbeit hat natürlich auch zu einer optischen Aufwertung der ganzen Anlage geführt. Unserem Holzerteam gelang es schliesslich unter grossem Einsatz, den Ostzugang zum ASU A 5682 freizuschaufeln und den Abfluss des Wassers vor dem ASU wieder möglich zu machen.

Im Mat Mag Wilderwies wurden die Voraussetzungen für den Einbau durchgehender Lagergestelle geschaffen. Anschliessend hat dasselbe Team auf der Nordseite des Bahndammbunker Lengwil die Sträucher beseitigt und alle Wiesenflächen auf und rund um den Bunker gemäht.Bei den ASU des ehemaligen KP des Füs Bat 276 ( beim „S“, Strasse Tägerwilen-Wäldi ) wurden die Liegestellen gereinigt und die Hebevorrichtung der Deckel geschmiert.

Im KP Weinfelden wurden der Bibliothek neue Bücher zugeführt und im Archiv wurden neu eingegangene Dokumente, diesmal vor allem alte Dienstbüchlein ( darunter auch das DB eines Pferdes! ), eingereiht. Zusätzlich fand der Transport eines Gestells von 11m  Länge und 2 Metern Höhe statt, das uns Urs Bodmer freundlicherweise überlassen hat und das seinen Platz  im Mun Mag Eschikofen  gefunden hat.

Die Aktivitäten des heutigen Arbeitseinsatzes wurden von Ernst Hofstetter gefilmt. Der geschnittene und fertiggestellte Film soll den Vereinsmitgliedern an der Jahresversammlung im März 2018 die Arbeit des Einsatzteams veranschaulichen und sie gleichzeitig zur Mitarbeit motivieren.

Mir kameradschaftlichem Gruss bis zum nächsten Arbeitstag am 18. November 2017.

Urs Ehrbar

Tag der offenen Bunkertüre in Triboltingen

Nachdem Tom Schnyder und Til Bachmann in den vorangegangenen 18 Monaten einen grossen Teil ihrer Freizeit in die Wiedereinrichtung des Infanterie - Werks 5633 investiert hatten, luden sie auf den 15. Oktober zum Tag der offenen Bunkertüre ein, um das Resultat ihrer Arbeit einem breiteren Publikum zu zeigen. Von 1000 h bis 1600h nahmen über 50 Besucher aller Altersgruppen die Gelegenheit wahr, den A 5633, sowie von 1300h bis 1500h den A 5630 ( Infanteriewerk des Bunkerkameraden Koni Vetterli ) zu besichtigen.

Im Raum der Waffenstellungen des A 5633 waren ein neu eingerichtetes Mg 51, eine fachgerecht beschriftete Sammlung von Bajonetten, sowie eine Auswahl von inerten Munitionsmodellen der Infanterie zu bestaunen. Im Keller, dem ursprünglichen Unterkunftsraum, orientierte eine Power Point - Präsentation über den Verlauf der Renovationsarbeiten und an einer Wand war der Lichtstrahl eines Scheinwerfers auf die Portraits unserer vier Generäle gerichtet, die mit je einem typischen Zitat vorgestellt wurden.

Im Estrich, der sich im Dach-Tarnaufbau des Bunkers befindet, waren schliesslich interessante Exponate aus der Zeit des Kalten Krieges zu bestaunen:  Das Modell einer Stahlspinne auf einem Eisenbahngleis, das Geländemodell eines Fest Mw 12 cm, sowie die Karte des Armeedispositivs von 1994 mit dem Decknamen  „ZEUS“. Eine Fotoausstellung orientierte über Bunkeranlagen in verschiedenen Kantonen. Im aufgefrischten kleinen Raum, der früher einer Festungswachtgruppe als Ausgangspunkt für ihre Einsätze diente, wurden den Besuchen Armeebisquits,  Armeeschokolade und Getränke angeboten.

Wer sich anschliessend  zum Besuch  des A 5630 entschloss, konnte dort die reichhaltige Militaria-Sammlung bestaunen, die  Koni Vetterli in den letzten Jahren zusammengetragen und sorgfältig gepflegt hat.Alle Besucher äusserten sich sehr erfreut über die Möglichkeit, diese Anlagen besuchen zu können und zollten den Initianten Dank und Anerkennung für die in der Vorbereitung geleistete Arbeit.

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Bericht über den Arbeitstag vom 16.9.2017

 

Am Arbeitstag vom 16. September waren 22 Vereinsmitglieder im Einsatz. Neu heissen wir herzlich Susanne Kündig in unserer Arbeitsequipe willkommen. Susanne wird sich vor allem in unserer Bibliothek  im KP Weinfelden engagieren. Wieder zu uns gestossen ist erfreulicherweise Hanspeter Zbinden. Hanspeter ist seit kurzem pensioniert. Er arbeitete früher für das FWK und war dort vor allem zuständig für die Betreuung von Schlössern und Schliessanlagen. Auch ihn heissen wir herzlich  in unserem Kreis willkommen.

Am heutigen Arbeitstag konnte wieder ein erfreuliches Arbeitspensum bewältigt werden. Allen Teilnehmern sei herzlich für ihren Einsatz gedankt!

Beni Ganzenbein, Robert Schneider, Hans Bill und Peter Indergand sind ein eingespieltes Team, wenn es darum geht, Waffenlafetten in unseren Infanteriewerken wieder zu montieren. Die heute montierte Mg-Lafette ist bereits die vierte, die sie montiert haben! ( siehe Bild )

Max Kunz, Beat Hemminger und Reto Hafner bildeten heute die „Transportkolonne“ ( 2 Fz mit Anhänger ), welche Material und Geräte in den entsprechenden Depots und Magazinen einlagerte. ( siehe Bild )

Im KP Weinfelden hat Urs Bodmer, unser Chef Archiv, das achthundertste Schriftstück ordnungsgemäss verbucht und Hans von Wyl sowie Susanne Kündig haben ein neues Bibliothekskonzept entworfen.

Im Bahndammbunker wurden die Renovationsarbeiten durch Werner Ilg, Willi Schneeberger und Fritz Hofer weitergeführt: Bereits erstrahlen die Wände von zwei Dritteln der Kampfstände in neuem Glanz.

Während Hansjörg Huber und Hanspeter Zbinden das Lager unserer Ersatzschlüssel – und Schlösser neu ordneten, war Heinz Kernen im Einsatz, um das vor einer Woche bei der ZSHAM in Sumiswald neu gefasste Material zu sichten und zu ordnen.

Schliesslich gelang es dem Holzerteam ( Armin Eugster, Fritz Thurnheer, Dieter Freitag, Beni Kurmann und Josef Bachmann ) zwei weitere ASU im Raum des KP des ehemaligen Füs Bat 276 von der Ueberwachsung durch Brombeersträucher zu befreien und die Zugänge freizulegen. ( siehe Bild )

Zwei Bilder, die nicht vom heutigen Arbeitstag stammen, habe ich zusätzlich hinzugefügt. Sie zeigen das Resultat des enormen Einsatzes, den  Hans Bill und Heinz Kernen ausserhalb der Arbeitstage bei ihren Göttibunkern leisten: Ihre beiden Bunker sind neu mit einem Tarnmuster bemalt, das sich sehen lässt!

Nochmals herzlichen Dank allen, die an den „offiziellen“ Arbeitstagen und an weiteren „ individuellen“ Arbeitstagen dafür sorgen, dass sich der Zustand unserer Anlagen permanent verbessert!

 Mit kameradschaftlichem Gruss

Urs Ehrbar

P.S. Nächster Arbeitstag : 21. Oktober. Auch neue Gesichter sind willkommen!

 

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Urs Siegfried
Ifang 1
Bottighofen, Thurgau 8598
Festungsgürtel Kreuzlingen
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